Es war einmal im Monat … #blutsschwestern + Gewinnspiel

Der Kopf tut weh, man sehnt sich nach Ruhe, Wärme und manchmal auch nach besonders fettigem und/oder süßem Essen. Es ist wieder soweit: Unser Uterus macht uns darauf aufmerksam, dass es dieses Mal nichts geworden ist mit der Fortpflanzung … aber auch darauf, dass unser Körper alle Weichen für einen Neuanfang stellt. Wenn das Timing jetzt ungünstig ist, haben wir jedoch gerade eine stressige Woche in der Uni /im Job, sind im Badeurlaub, beim Zelten/Campen oder gerade bei irgendeiner anderen Aktivität, die eher suboptimal mit der Periode zu vereinen ist. Manche von uns werden dabei unfairerweise mehr von Stimmungsschwankungen, Schmerzen und Unwohlsein begleitet, andere weniger bis gar nicht.

Beim Einkauf in den Drogeriemärkten hat man das Gefühl, dass das „Periodenregal“ immer umfangreicher wird. Vor 10 Jahren gab es Tampons, Binden und Slipeinlagen, basta! Heute steht man davor und es eröffnet sich einem eine bunte Welt von Produkten, die einen schon mal schnell ratlos aussehen lassen kann. Ich frage mich manchmal, wie ich die letzten Jahre bloß ohne Intimshampoo überleben konnte 😉

Das große Angebot hat natürlich aber einen Vorteil, denn nicht jede Frau kommt schließlich mit der gleichen Methode zurecht. Ich persönlich konnte Binden zum Beispiel nie ausstehen, weil ich finde, dass man sich damit ein bisschen fühlt, als würde man eine Windel tragen. Also waren Tampons die ersten Jahre das Mittel der Wahl (mittlerweile benutze ich nur noch ein Levantiner Schwämmchen – unten mehr dazu). Ich kenne Frauen, bei denen ist es aber genau andersherum. Sie empfinden Tampons als störend und mögen die Art der Anwendung überhaupt nicht. Jede von uns hat da ihr ganz eigenes Empfinden. Und das ist auch gut.

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Vegane & umweltfreundliche Produkte für die Monatshygiene

Angeblich verbraucht jede Frau in ihrem Leben etwa 17.000 Tampons oder Binden, was in jedem Fall eins bedeutet: ganz schön viel Müll. Die meisten Produkte werden dabei aus Baumwolle, Holz und Erdöl hergestellt und sind zudem noch in Plastik eingepackt. Der Energie- und Wasseraufwand zur Herstellung ist entsprechend enorm. Mittlerweile gibt es aber eine Reihe von umweltfreundlichen Alternativen, die zudem noch sehr langlebig, nachhaltig und z.T. sogar kompostierbar sind.

TAMPONS
Drei Viertel aller Frauen benutzen Tampons. Sie sind klein, praktisch und zuverlässig. Doch die Konventionellen enthalten oftmals Pestizide und Gentechnik. Als Alternative kann man Bio-Tampons aus 100%iger Bio-Baumwolle verwenden. Sie sind frei von Chlor, Färbemitteln und Viskose und können in den meisten Fällen sogar kompostiert werden. Man bekommt sie in Bio-Läden, Reformhäusern und z.T. in Drogeriemärkten.


Binden & Slipeinlagen

Binden werden gerne von jungen Frauen verwendet, aber auch von denen, die den Tampon als unangenehm empfinden. Genauso wie Tampons bestehen sie aus Baumwolle und sind ein Wegwerfprodukt. Umweltfreundlicher sind Bio-Binden & Slipeinlagen aus zertifizierter Bio-Baumwolle. Es gibt mittlerweile auch Produkte, die komplett biologisch abbaubar und kompostierbar sind. Noch nachhaltiger sind waschbare Stoffbinden. Die gibt es z.B. bei Bloodmilla, im Avocadostore oder bei Kulmine.


Menstruationstasse
Die Menstruationstasse hat sich mittlerweile etabliert, sowohl in Drogeriemärkten als auch in Apotheken, Bio-Läden und in Online-Shops. Und das zurecht: Sie besteht meistens aus Naturkautschuk oder Silikon und hat viele ökologische Vorteile gegenüber Tampons und Binden (kann bis zu 10 Jahre verwendet werden, was bis zu 2.000 Tampons/Binden einspart). Sie ist auch die sichere Wahl für empfindliche, allergische Frauen. Erhältlich bei dm, Rossmann, online bei Waschbär oder auch bei Najoba (Lamazuna).
Was macht man mit einer Menstruationstasse, die ausgedient hat? Hier gibt’s ein paar kreative (und ökologisch wertvolle) Vorschläge 🙂


Menstruationsschwamm

Der Menstruationsschwamm ist mein absoluter Liebling unter den Monatshygieneartikeln: Er besteht aus Naturschwamm und ist damit komplett plastikfrei und kompostierbar. Außerdem ist er sehr verträglich, trocknet die Schleimhäute nicht aus und ist genauso zuverlässig wie ein Tampon. Wer ihn gut pflegt, kann ihn bis zu 6 Monaten benutzen. Einziger Nachteil: auf Reisen ist nicht immer ein Spülbecken in der Nähe, an dem man den Schwamm auswaschen kann.
Mein persönlicher Tipp ist das Levantiner Schwämmchen von Bloodmilla.
In verschiedenen Größen erhältlich, ab 4€ / Stk.

 

#blutsschwestern

 

Jede Frau tickt anders beim Thema Periode, hat andere Erfahrungen, Tipps und Ansichten im Umgang damit. Ich wollte gerne wissen, wie es euch mit euren Tagen so geht und welche Tipps ihr bei bestimmten Beschwerden auf Lager habt. Hier sind eure Antworten…


Wie fühlst du dich, wenn du deine Tage hast?

Fiona, 28, @gluecksfeeyona
Ich fühle mich meistens etwas aufgedunsen, müde und schlapp. Oftmals habe ich ein enormes Gefühl nach Ruhe.

Sabrina, 26, @sabrinapatricia
Besonders die ersten zwei Tage fühle ich mich sehr schwach und auch verletzlich. Ich lasse mich schnell aus der Ruhe und Gelassenheit bringen und reagiere emotional.

Charlotte, 26, @charlotte_weise
Ich fühle mich wie immer 🙂


Welche Monatshygieneartikel verwendest du und warum?

Vera, 36, @yogamitvera
Ich verwende momentan noch Binden aus Bio-Baumwolle, überlege aber gerade umzusteigen auf wiederverwendbare Binden aus Stoff. Da ich in der Vergangenheit immer wieder Probleme hatte mit meinen PAP-Werten (das ist der Abstrich beim Frauenarzt), habe ich viel recherchiert, was hierfür gut ist und was nicht. Oftmals wird empfohlen, auf keinen Fall Tampons zu nutzen, da diese die Bakterienanzahl erhöhen und zu Infektionen führen können. Persönlich fühle ich mich daher am wohlsten, nichts innen einzuführen.

Laura-Marie, 31, @aboutlauramarie
Seit ca. 2 Jahren verwende ich ausschließlich Menstruations-Cups (mit denen bin ich
sehr zufrieden: https://www.menocup.de/). Durch ein YouTube-Video bin ich darauf
aufmerksam geworden, wie schädlich (konventionelle) Tampons für Körper und
Umwelt sein können aufgrund der Pestizide und Chemikalien die beim
Baumwollanbau und Herstellung des Produkts eingesetzt werden. Daraufhin habe ich selbst noch mehr darüber recherchiert und mich entschieden es mit den Cups zu
probieren. Anfangs war es etwas befremdlich und hat auch nicht gleich auf Anhieb
funktioniert sie richtig einzusetzen. Da habe ich mich zusätzlich mit einer Binde
abgesichtert. Ich bin Gott sei Dank drangeblieben und nach einiger Zeit hatte ich den
Dreh dann raus. Ich finde sie definitiv praktischer und hygienischer als andere
Hygieneartikel, da ich sie länger tragen kann, sie auslaufsicher ist – auch beim Sport!
– und ich bereits jetzt sooo viel Müll und Geld gespart habe. Ich empfehle sie bei
jeder Gelegenheit weiter.


Was hilft dir persönlich, um PMS und/oder Menstruationsschmerzen vorzubeugen bzw. zu lindern?

Vera
Ich mische mir selbst immer eine spezielle Teemischung, die vor allem auf Frauenmantel, Gänseblümchenblüten und Stiefmütterchenkraut beruht. Es sind aber noch einige weitere Kräuter enthalten. Für das genaue Verhältnis könnt ihr euch gerne bei mir melden. Der Tee hat mir auch bei auffälligen Pap-Werten super geholfen. Frauenmantel wirkt entzündungshemmend. Die gute alte Wärmflasche ist on Day 1 ein Muss. Wenn mich heftige PMS erwischen, hilft es mir, auf Kaffee zu verzichten (seufz) und mich basisch und zuckerarm zu ernähren. Auch langsame Spaziergänge mit meinem Hund sind hilfreich. Beim Yoga verzichte ich auf Umkehrhaltungen und anstrengende Flows.

Fiona
Wenn ich Beschwerden habe, dann hilft mir am besten Ruhe, Gemütlichkeit und Wärme. Wenn es ganz wild kommt, was selten der Fall ist, dann kann es mal vorkommen, dass ich eine Schmerztablette nehme. Aber eigentlich nur dann, wenn ich arbeiten muss.


Hat deine Ernährung einen Einfluss auf deine Periode?

Sabrina
Das ist eine gute Frage. Ich merke, dass meine Periode definitiv Heißhunger bei mir auslöst. Ich habe Lust auf Schoki, Pommes und viel deftiges Essen. Ich persönlich gehe dem oftmals nach – versuche das in einer gesünderen Form als ’ne Tafel Schoki oder tiefgefrorene Pommes zu machen. Ich mache mir also eine Tasse Kakao, Kartoffelspalten mit Avocado Dip und ähnliches. Ich versuche (vor allem durch Yin Yoga) auf meinen Körper zu hören und zu spüren was ihm gerade gut tut.

Charlotte
Nein, davon merke ich nichts.

Vera
Definitiv. Vor meiner letzten Periode war ich auf Dienstreise und hatte mich unterwegs sehr ungesund ernährt. Viel Zucker, viel Kaffee, viel Weißmehl. Meine Periode war dementsprechend unangenehm. Ich hatte Tage vorher schon Schmerzen und nächtliche Schweißausbrüche. Sicher trug auch der Stress dazu bei. Kurzum: Am besten geht es mir, wenn ich mich insbesondere vor meinen Tag sehr basisch und zuckerarm ernähre und auch den Kaffeekonsum einschränke. Vegan sowieso. Tofu und Sojaprodukte wirken ja ähnlich wie ein Östrogen, daher erhöhe ich meinen Sojaanteil immer etwas in der zweiten Zyklushälfte, um den Östrogenabfall nicht ganz so zu spüren. Hilft bei mir prima.


Wenn du an deiner Periode irgendetwas ändern könntest, was wäre das?

Laura-Marie
Häufig ist es der Zeitpunkt der mich stört – meistens kommt sie dann, wenn man sie
gar nicht brauchen kann, z.B. wenn man Urlaub gebucht hat. Allerdings nutze ich
seit längerer Zeit eine App, in der ich meine Daten sammle und habe dadurch
mittlerweile eine ganz gute Übersicht, wann ich damit zu rechnen habe.

Vera
Insgesamt finde ich die Periode wichtig, sie symbolisiert für mich immer Neuanfang und ich mag das Gefühl, einen neuen Zyklus zu starten. Wenn ich etwas ändern könnte, würde ich die Dauer etwas verkürzen und die Schmerzen am 1. Tag canceln.

Fiona
Ich würde gar nichts ändern, ich liebe meine Periode und meinen Zyklus. Da ich keine Hormone nehme, ist mein Zyklus ganz natürlich. Und ich genieße den monatlichen Reinigungsprozess und freue mich jeden Mal über dieses Fruchtbarkeitszeichen.



GEWINNSPIEL

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Mit der Verwendung von ökologischen Monatshygieneartikeln kann man seeeehr viel Müll (und vor allem Plastik) vermeiden und Unternehmen unterstützen, die sich für einen umweltfreundlichen, schonenden Umgang mit der Natur einsetzen.

Eins dieser Unternehmen ist Natracare. Ihre Produkte bestehen zu 100% aus zertifizierter Bio-Baumwolle und ökologisch zertifiziertem Zellstoff. Viele ihrer Produkte sind biologisch abbaubar, alle sind vegan und ohne den Einsatz von Tierversuchen entstanden.

Hier gibt’s die Chance für euch, ein Menstruations-Paket von Natracare zu gewinnen, mit folgenden Produkten:

  • Maxi Pads für die Nacht (Binden)
  • Panty Liners (Slipeinlagen)
  • Ultra Pads (dünnere Binde)
  • Tampons (super plus)
  • Intimtücher


Mitmachen könnt ihr so:

Schickt eine Mail mit dem Betreff „Blutsschwestern“ an maike.fberg@gmail.com

oder

folgt mir @maikefuerstenberg und @natracaredeutschland auf Instagram und sendet mir dort eine Nachricht mit dem Inhalt„Blutsschwestern“

Teilnahmeschluss ist der 01.01.2019
Die Gewinnerin wird per Mail bzw. via Instagram benachrichtigt. Viel Glück! 🙂

 

 

 

 

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit natracare entstanden und enthält unbezahlte Werbung.

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