Rote Beete Powerdrink

Rote Bete. Eine Rübe, die lange unterschätzt und gemieden wurde, weil man sie meist nur in zwei verschiedenen Formen kannte: Vorgekocht und in Plastik eingeschweißt aus dem Supermarkt oder als puren Saft in Glasflasche oder Tetra Pak, den man freiwillig eher ungern getrunken hat. Dass Rote Bete in der Küche viel vielfältiger eingesetzt und darüber hinaus köstlich in Szene gesetzt werden kann, zeigen uns mittlerweile viele Restaurants, Köche, Kochbücher und auch Hersteller von Smoothies to go. Die Rote Rübe, wie sie auch genannt wird, gilt tatsächlich als eins der gesündesten Gemüse der Welt. Das liegt zum einen an ihren bemerkenswerten Nährstoffwerten (Vitamin A-B-C, Eisen, Magnesium, Zink, Folsäure) als auch an ihrer Eigenschaft, entgiftend und blutbildend zu wirken. Die in ihr enthaltenen Betaine regulieren außerdem den pH-Wert des Magens und wirken verdauungsfördernd.
Wer in vollem Umfang von den gesundheitsfördernden Eigenschaften der Roten Bete profitieren möchte, bereitet sie am besten roh zu (gehackt, gerieben oder als Saft gepresst). Letzteres ist eine hervorragende Möglichkeit, auch andere Gemüse sowie Obst mit ins Spiel zu bringen.

Anbei ein schnelles Rezept für einen leckeren Rote Bete-Drink (Entsafter benötigt!)

Für 2 Gläser:

2 frische Rote Bete (etwa Aprikosengröße)
4 Äpfel
1 Stk. frische Kurkuma (max. in der Größe eines kleinen Fingers)
1 Stück Ingwer (1×1 cm)

Die Äpfel gut abreiben. Rote Bete, Kurkuma und Ingwer schälen. Alle Zutaten grob würfeln und in die Saftpresse geben. Noch einmal umrühren, den Saft auf die Gläser aufteilen und genießen 🙂

Achtung: Frische Kurkuma färbt extrem auf die Haut ab und verschont auch helle Schneideunterlagen nicht. Ich verwende immer eine rote Kunststoff-Schneidematte von IKEA (die ist recht farbresistent und spülmaschinengeeignet). Für die Finger am Besten Küchenhandschuhe/Einmalhandschuhe anziehen. Ansonsten trägt man für 1-2 Tage eine temporäre Gelbsucht an den Fingern umher 😀

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